P E N E L O P E


Ihr Leben war gezeichnet von Ruhe und Gemütlichkeit, aber auch von Sorge um die tägliche Nahrung und das Überleben.
Leben.
Erleben.
Beleben.

Sie dachte so bei sich: "Welche Worte mit richtigem Sinn kann man aus dem Leben bilden? Positive aber auch negative. Wirklich sehr interessant, an so was habe ich ja mein Lebtag noch nie wirklich gedacht.

Und während sie so vor sich hindachte, machte sie sich ganz von alleine, ohne ihre Schritte oder eine bestimmte Richtung zu wählen, auf den Weg. Den täglichen Weg. Den Weg, den sie immer schon gegangen war und den sie auch immer wieder gehen wird bis ans Ende der Zeit. Bis ans Ende ihrer Zeit hier auf dieser Welt.

So ganz ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden. Sie hing den Gedanken über das "Leben" nach und fand sich - wie schon so oft - plötzlich vor einem dunklen Ungetüm wieder.
"Ach, so viel habe ich heute schon gedacht, dass ich jetzt bereits hier oben bin?" Ohne es zu bemerken, war Penelope schon einen langen und schwierigen Weg gelaufen, ohne dass sie irgend etwas Auffälliges bemerkt hatte.

Jetzt aber konnte sie nicht einfach so weitergehen, jetzt stand da einfach etwas im Weg, ihr im Weg und rührte sich nicht. War groß und dunkel und war .... Klytämnestra .